Es ist Nacht.

Es ist 01:43 Uhr.

Es ist Stille. Die Klinik schläft. Wenigstens hier in diesem Bereich.
Nur die Infusions-Pumpe neben dem Bett schnurrt leise. Aber auch doch wieder so laut,
dass sie am Schlafen hindern könnte.

Und dann ist da noch die Nachtschwester. Sie kommt mich kontrollieren.
Unter Anderem die Ausscheidung. (Im Klartext: wieviel ich pinkel.)

Jede Stunde ein mal.
Jede Stunde.

Und hier fängt die ganze neue Geschichte schon an!:
Wieviel ich pinkel!



Klick dich rein, lies, genieß, manchmal isses fies.
Aber sicher interessant nicht nur für Menschen, die ebenfalls wie ich auf eine neue Niere warten.


Ganz wichtig: Die langen acht Jahre vorher

Darüber kannst du ausführlich HIER lesen, oder klick auf´s Bild

Schau dich einfach um, lies, was dir gefällt und dich interessiert und klick weiter, wo es uninteressant für dich wird.

Wie fühlt man sich bei einer Dialyse? Was und wie empfindet man als Betroffener, als Patient? Man kann vieles darüber lesen, wie Dialyse aus ärztlicher Sicht aussieht, wie die Geräte und der Körper funktionieren, wie alles zusammenhängt und welche medizinischen Fachbegriffe es da alles gibt.
Aber ich habe sehr wenig und nur sehr Spärliches gefunden ohne all das „gescheite Medizinische“, woraus man lesen und lernen kann, wie das ein Patient erlebt.

Deshalb habe ich mich entschlossen, in Form eines Tagebuches niederzuschreiben, welche Gedanken, Gefühle, Regungen, Schmerzen und Hoffnungen ich, der ich unmittelbar betroffen bin, dabei habe.




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