Muss das sein?

(60 x gelesen) im
Juni 10 2019

Montag

Das wird ja immer schöner! Und das am Pfingstmontag! War ja am Freitag schon ziemlich hart, aber heute? Am Freitag hab ich Daisy nur von weitem gesehen und war mit Kärrolein zusammen. Daisy hat gegenüber so vor sich hingegammelt und hatte nichts zu tun, außer, dass sie mir ab und zu zugezwinkert hat. Aber heute! Da ist sie mit einem anderen zusammen. Sie wird grad mit ihm verbunden. Ob sie sich getraut, mir auch heute mal zuzuzwinkern? Wir werden sehen.

Zweite schlechte Nachricht: Kaliumwert. Der war lange bei 4,6 / 4,7 und ich war so stolz drauf. Letzte Woche 5,11 und heute 5,4. Ohne, dass ich mir bewusst bin, woran das liegt. Also muss ich mal in mich gehen und dort drinnen nach den Ursachen suchen.

Erste gute Nachricht: Das Frühstück ist in Reichweite. Es dauert nur noch Momente, bis es greifbar ist. 

Neulich, oder war es schon überneulich, hab ich über Verkehrstote auf deutschen Straßen berichtet. Aktuelle Zahlen: 3.285 im Jahr 2018. Das sind 3.285 zu viel. Aber nun kommt es: Laut eines Berichtes der VdK-Zeitung sterben an unerwünschten Nebenwirkungen von Medikamenten jährlich mehr Menschen als bei Verkehrsunfällen. Zahlen? Festhalten! 58.000 (achtundfünfzigtausend). Jährlich, nicht etwa „seit Beginn der Aufzeichnungen“ oder so. Nicht umsonst sind Beipackzettel gefühlte 100 Meter lang. Bei meinen Herbalife-Produkten gab und gibt es überhaupt keine Beipackzettel. Sollte das zu denken geben? 

Man (ich schreibe bewusst man, weil ich mich da möglichst raushalte), man schluckt so oft und so unüberlegt schnell mal eine Tablette gegen dies, gegen das und für jenes. Fängt mit Kopfschmerzen an. Rübe brummt - Tablette. Dabei ist die häufigste Ursache von Kopfschmerz, dass zu wenig getrunken wurde. Ich meine hier Wasser und Softgetränke. Bei Alkohol steigen die Kopfschmerzen allerdings an, je mehr man davon trinkt. Nicht gut und nicht gesund. Ich habe das immer wieder bei meinen Herbalife-Kunden feststellen müssen. Ich habe Ihnen geraten, bei Kopfschmerzen ein/zwei Gläser Wasser zu trinken und die Tablette wegzulassen. Hat in den meisten Fällen geholfen.

Geht mit allgemeinen Schmerzen weiter. Meine Mutter hatte ein schweres Hüftleiden. Sie konnte sich nur mit Schmerztabletten aufrecht halten. Viele Jahre lang. Mit 52 ist sie dann plötzlich zusammengebrochen, kam ins Krankenhaus und dort wurde festgestellt: Nieren total kaputt. Ursache: jahrzehntelanger Medikamentengebrauch. Drei Wochen drauf: tot. Klar, an irgendwas muss man ja sterben, aber nicht schon mit 52. Sie hätte auch so alt werden können wie mein Vater. Weit über 80. Wäre humaner gewesen.

Jemand anderes aus meiner Familie hatte üble Ischias- Schmerzen. Auch viele Jahre lang. Abhilfe: Paracetamol. Bis zu vier täglich. Manchmal mehr. Jeden Tag. Heute? Leber kaputt, andere Organe angeschlagen, Allgemeinzustand im Eimer. Klar..., aber bitte später. Vielleicht hilft es, dass sie radikal alle Schmerzmittel abgesetzt hat und andere Medis nur äusserst selten gebraucht. Alternative: Pferdesalbe, ausschließlich. Und eine bewusste Ernährungsumstellung.

Beim Hausarzt. Ich möchte voranstellen, dass ich Ärzte achte und Respekt habe, vor dem, was sie wissen und können und dass ich dankbar bin, dass sie mir und anderen in brenzlichen Situationen helfen. Mein Sohn selber ist auf dem Weg, einer zu werden. Meiner Frau haben sie schon mal das Leben gerettet. Doch ist es nicht häufig so?: „Herr Doktor, mir tut ... weh oder ich fühle mich so ...“ „Gut, ich schreibe Ihnen was auf.“ Und wir gehen und holen und schlucken. Natürlich sind die Ärzte überfordert, weil sie mit dem Bürokram nicht mehr fertig werden und deshalb für den Patienten im Durchschnitt nur 7,6 Minuten übrig haben. (In Bangladesch sind es 48 Sekunden, in Schweden 22,5 Minuten.) Ein Armutszeugnis für das deutsche Gesundheitswesen. Das Opfer: der Patient.

Das Ergebnis: siehe oben.

Kommentar 0
blockHeaderEditIcon
blockHeaderEditIcon
blockHeaderEditIcon
blockHeaderEditIcon
blockHeaderEditIcon
blockHeaderEditIcon
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
Kein Problem. Geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein, mit der Sie sich registriert haben.
*