Juli 17 2020

Freitag

 

Das Taxi war wieder pünktlich. Alles gut. Ruhig bleiben mit null Aufregen lohnt sich.

Gestern Zahnarzt. Kontrolle und Reinigung. Auch alles gut. Ärztin ist zufrieden. Regelmässige Zahnpflege lohnt sich.

Nadeln gingen problemlos rein. Ebenfalls alles gut. Regelmässige Dialyse lohnt sich wohl auch. (Hahaha)

Frühstück kommt grad ins Zimmer. Salami-Tag. In dieser Beziehung natürlich auch alles gut. Regelmässiges Frühstück lohnt sich für uns, finden wir hier alle.

Was fehlt noch zum Glück? Außer einem zusätzlichen Brötchen? Ein interessantes Wochenende. Aber soweit ich das einschätzen kann, werde ich das haben. Das zusätzliche Brötchen ist ja auch grad gekommen...

Heut muss ich meinem Enkelsohn in Peru noch eine Geburtstagsmail schicken. Und damit ihr eher ins Wochenende könnt, wird mein Beitrag mal nicht so ellenlang.

 

Also, seht die Dinge, die auf euch zukommen, grundsätzlich erst mal positiv. Egal, wie schlimm sie aussehen.

Erstens kann man an den meisten sowieso nichts ändern. Zweitens ändern sie sich durch Aufregung, Ärger und negativer Einstellung grundsätzlich nicht, sondern belasten nur noch mehr. Drittens sind viele Dinge „ganz normal im ganz normalen Leben“ und sind nur deshalb erschreckend und bedrückend, weil man sich vorher nicht damit auseinandersetzen wollte. Viertens wird man durch Angst sowieso nicht immun dagegen. Fünftens - und das in den meisten Fällen erst ganz weit hinterher - muss man entweder feststellen, es war gar nicht so schlimm, wie befürchtet oder es war sogar besser, als ängstlich erwartet und hat noch etwas Gutes bewirkt.

 

66 Jahre Lebenserfahrung. Wobei die letzten 20 die wichtigsten waren. Für mich.

 

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