Spinnerei?

(353 x gelesen) im
Jan 22 2020

Mittwoch

 

„Und sie dreht sich doch!“ Diese Worte werden Galileo Galilei zugeschrieben, der entdeckte, dass sich die Erde um die eigene Achse dreht.

„Und es gibt es doch!“ Diese Worte könnte man sagen, wenn man sich das Interview mit Lothar Hirneise nochmal anschaut. Ich hatte am 8. Januar schon davon berichtet. Hier nochmal der Link: https://www.youtube.com/watch?v=pwkLXPhOTQI&feature=share.

„Und es gibt es doch!“ So meinte heute die Schwester zu mir. Ich hatte erwähnt, dass ich irgendwann damit rechne, nicht mehr zur Dialyse zu müssen, weil nicht nur die Wasserausscheidung wieder zu fast 100% funktioniert, sondern auch die Giftausscheidung zu mind. 50%. „Aber so etwas ist wohl noch nie vorgekommen.“ war meine Abschlussbemerkung.

Und dann kam dieser Satz. Sie arbeitet schon seit über 25 Jahren in der Dialyse. In dieser Zeit gab es drei Fälle, wo genau das passiert ist. Zugegeben, das ist ein ziemlich geringer Prozentsatz für 25 Jahre. Sicher unter 0,0001%. Und es kommt auf die Vorgeschichte an.

Hier kommt dann wieder das Interview ins Spiel. Und viele andere Berichte über Genesung und Heilung, die Macht der Gedanken, Hirnforschungen, gesunde Ernährung (die WIRKICH gesunde) usw.

Jaja, blabla, jetzt fängt er an zu Spinnen. Schwärmer, Fantast, realitätsfremd, er will die Tatsachen nicht wahr haben.

Genau so ist es: die reellen, nackten, harten Tatsachen, die zählen, sonst nichts. Hand hoch, wer auch so denkt! Du hast chronisches Nierenversagen. Der Ultraschall zeigt eindeutig, dass die Nieren kaputt sind. Kaputt. Matsch. Da passiert nichts mehr. Gut, Wasser läuft noch durch, aber das wird auch immer weniger. Finde dich damit ab. Es gibt allein in Deutschland über 50.000 mit demselben Schicksal. Lebenslang Dialyse. Oder Transplantation. Ansonsten verkürzte Lebenserwartung wegen zu hoher Dauerbelastung des Organismus. Und du willst jetzt...? Jeder denkt so, wenn er realistisch und sogar wissenschaftlich denkt. Jeder. Oder nur fast jeder?

Oder du hast Krebs. Genauso aussichtslos und brutal endgültig. Doch alle sprechen von und hoffen auf Heilung. Passiert auch relativ oft. „Krebs besiegt!“ hört oder liest man dann. Aber jeder weiß es ganz genau - und rechnet im Stillen damit, weil es eben so ist, wie es ist: In über 99% der Fälle „hat er wieder gestreut und nun ist alles voll Metastasen und man kann nichts mehr machen“. Hier nochmal der Link: https://www.youtube.com/watch?v=pwkLXPhOTQI&feature=share

Es muss nicht. Nein, es muss wirklich nicht. Es kann auch anders. Kann - nicht automatisch muss. Vor allem muss man selbst etwas dafür tun. Soviel ich in den letzten 15 Jahren, in denen ich mich auch beruflich mit gesunder Lebensweise, Ernährung und der überaus interessanten Hirnforschung beschäftige, ist das wohl Wichtigste dabei: Die eigene Hoffnung und der eigene Glaube müssen die Zweifel und Resignation und lähmende Angst besiegen, die von anderen und von den nackten Tatsachen suggeriert und „bewiesen“ werden. Doch das ist ein Prozess, der jahrelang - oder jahrzehntelang dauern kann.

Warum fangen wir nicht damit an...?

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