Montag

 

Der Wecker klingelt fünf vor sechs. Dann nochmal eins vor sechs. Du liegst da und wünschst dir, dass es nochmal Sonntag ist. Oder sogar Samstag. Du bist noch viel zu müde zum Aufstehen. Du könntest heute glatt auf die Dialyse verzichten. Aufstehen, fertig machen, Taxi, Klinik. Muss das sein? Ja, muss.

Woran liegt das? Am Wetter? Am Luftdruck? Zu spät ins Bett? Oder liegt es an mentalem Druck? An Stress? Es gibt schöne Erinnerungen ans Wochenende, aber auch weniger schöne, eher ernüchternde. Die Antwort liegt irgendwo dazwischen. „The answer, my friend, is blowing in the wind...“ Es gibt Wichtigeres.

bundesverband-niere.de zum Beispiel. Mit der Untergruppe https://www.selbsthilfe-niere-mittelhessen.de/  Webseiten, die man als betroffener Dialytiker durchaus mal anklicken sollte. Viele nützliche Infos und Aha’s, Bestätigungen, wie „Ach, denen geht’s auch so, das ist also normal.“ oder Fragen, wie „Kommt das auf mich auch mal zu?“ aber auch hilfreiche Tipps „Mach lieber dieses und vermeide jenes, pass an dieser Stelle besser auf, dann kriegst du das besser in den Griff oder kannst es sogar ganz vermeiden.“ Ein nützliches Tool ist auch die Zeitschrift „Der Nierenpatient“. Fachzeitschrift. Klingt hochtrabend und nur für „Großköpfete“, liest sich aber für Laien sehr gut verständlich. Themen mitten aus dem Leben. Das versteht jeder, der betroffen ist. Was mir in der letzten Ausgabe aufgefallen ist, sind die vielen Urlaubsangebote für Dialytiker. Im In- und Ausland. Von kostenlos bis Zuzahlung. Von allein bis mit Begleitperson. Das hat mein Wochenende etwas aufgepeppt. Wir müssen nicht auf diese Annehmlichkeit verzichten, müssen nur lernen, sie zu nutzen. Ich jedenfalls werde das mit in meine Agenda für 2020/2021 einbauen.

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