Oh oh!

(230 x gelesen) im
Nov 04 2019

Montag

 

Krasses Wochenende. Seit Daisy mir um die zwei Liter Wasser entzieht, bin ich nachmittags immer ziemlich müde und schlafe oft an die vier Stunden. Am Freitag dann der Höhepunkt. Nachmittag um vier ins Bett. Aufgewacht um zehn. Kurz zur Toilette, wieder hingelegt. Am nächsten Morgen um sechs aufgewacht - und einigermaßen ausgeruht aber noch etwas verwirrt. 14 Stunden Schlaf sollten eigentlich genügen. Am Samstag dann hab ich normale 8 Stunden in der Traumwelt verbracht.

24-Stunden-Test: Trinkmenge am Sonntag: 2,3 Liter. Ausscheidung Sonntag Morgen bis heute Morgen: 2,2 Liter. Da sind nicht wirklich noch 1,8 Liter für Daisy drin...

Heute Visite. Der Doktor ist schon da. Wir werden sehen bzw. hören... Und ihr werdet es lesen. Heute noch.

 

Inzwischen ein kurzer Abstecher: Kommt ein Mann in das Chefbüro des Audi-Autohauses und meint: „Ich komme wegen des Mercedes in ihrem Schaufenster.“ „Aber da steht doch gar kein Mercedes!“ „Doch, jetzt schon.“

 

Visite: Ernüchternd. Und auch erfreulich. Das Erfreuliche zuerst. Das Ergräuliche danach. Wasserhaushalt. Zu hoch eingestellt, weil vom Trockengewicht ausgegangen wird. Aaaaaber: Mein Gewicht ist nicht wegen dem Wasser erhöht. Also wurde mein Trockengewicht von 86 auf 87 hinaufkorrigiert.

Nun das Ergräuliche: Die Gewichtszunahme kommt eher zum Beispiel wegen den in letzter Zeit regelmäßigen morgendlichen 3 Spiegeleiern mit Speck und einem allgemein ziemlich hohen Fleischverzehr. (Meine Frau wird jubeln: „Ich hab’s gewußt, ich hab’s gewußt. Aber er will ja nicht hören...“) Und zu wenig Bewegung. Es ist halt kein Gartenwetter mehr. Traurig guck... Trauriges Fazit für einen Fleischfreak wie mich: Reduzieren und nicht mehr den Spinat gegen ein Steak eintauschen (weil so der Spinat einfach besser schmeckt), sondern langsam auf die Obst- und Gemüse-Schiene wechseln. Ganz unauffällig halt, damit es keine Entzugserscheinungen gibt.

Kreatinin steigt deshalb langsam an, weil die Nierenleistung schlicht und ergreifend weniger wird. Von kurz vor der Dialyse letztes Jahr von noch 13% auf mittlerweile 7%.

Phosphat ist höher A wegen den hohen Mengen an tierischen Fetten und B weil ich A manchmal vergesse, die Phosphor-Tabletten zu nehmen und B ich auch zu den kleinen Zwischenmahlzeiten welche nehmen sollte. Besonders bei Milch- und Fleischprodukten.

 

Da hab ich ja ne ganze Menge zu tun. Ob‘s was bringt? Die Zeit wird‘s zeigen.

 

„Schau ma mal.“

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