Mittwoch

Heute ist wieder der Tag nach gestern. Aber gestern war nicht Sonntag. Gestern war Dienstag. Und der Dienstag war besonders.

 

„Ente gut, alles gut.“ meinte die Hausfrau am Weihnachtsabend. 

„Ende gut, alles gut.“ meinte ich gestern beim Zahnarzt. Letzte Untersuchung, keine Baustelle mehr, die beiden Zahnlücken werden auf eigenen Wunsch nicht mit Zahnersatz gefüllt. Da kann ich jetzt, wenn ich etwas übe, stereo pfeifen. Wieder ein Termindruck weniger. Das tut gut. Die folgenden Termine für Parodontitis-Prophylaxe sehe ich als ganz persönliche Entscheidung, außerhalb der Nieren-Termine.

Die Augenarzt-Behandlungen sind ebenfalls abgeschlossen. Fazit: Ich sehe besser und deutlicher und im normalen Alltag nehme ich sogar die Brille manchmal ab. Hier auch noch ein Kontrolltermin und fertig.

Also wieder einiges erledigt. Doch die nächsten Termine stehen schon an. Nächste Woche Klinik-Marathon... Ich hoffe, da wird sich weiter bestätigen, dass ich ein rundum gesunder Mensch bin.

Übrigens ist das heute der 155. Beitrag hier im Blog. Hätte das mal jemand gedacht, dass mir in fast einem Jahr so viel einfällt? Ich am wenigsten. Meine früheren Tagebücher in Buchform sind allesamt irgendwo nach einigen Seiten kläglich gescheitert. Gut, manches findet ihr wohl nicht so unbedingt interessant, manche finden meine Witze nicht lustig (oder verstehen sie einfach nicht). Halt einfach drüberlesen. Auch ein blindes Huhn kann die Suppe nur mit Löffel essen. In diesem Sinne, guten Appetit! 

Auch beim Frühstück hier steigt der Appetit. 4 Stunden Daisy - 4 halbe Brötchen. 5 Stunden Daisy - 5 halbe Brötchen. Logische Schlussfolgerung: 6 Stunden Daisy - 6 halbe Brötchen. Bingo! Ich glaub, ich bin am Limit angekommen. Nicht beim Appetit, da wäre noch Luft nach oben, aber bei der für einen Patienten bereitgestellte Brötchenmenge. Vielleicht würde auch Daisy durcheinander kommen und weiß dann nicht mehr, was sie mir abziehen oder dazurechnen muss.

Es ist eben nichts vollkommen... Das Leben hat nicht nur Nachteile, es hat auch schlechte Seiten. Das fängt ja schon morgens an, wenn man vor die Haustür kommt. 95% des Lebens besteht aus Realität. 

Bei euch auch?

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