Sep 23 2019

Montag

 

„And I think by myself, what a wonderful world.“ von Louis Armstrong. Hab ich gestern Abend, oder eher nachts, kurz vor 02:00 Uhr, bevor ich endlich eingeschlafen bin, angehört. Hier das Original: https://youtu.be/Q_GommH5rJ8 Stimmt eigentlich, dachte ich so für mich. Ich setz mich ins Auto (bis jetzt hab ich noch eins), hab noch genügend Reaktionsvermögen, kann noch vorausschauend fahren (hab ich als Trucker im Ausland lernen müssen, immer für fünfe zu denken), seh noch genügend, weiß noch, wo ich hin will und wie ich wieder nachhause komm, kann im Garten auf meiner Stechpalmenholzschaukel sitzen und beobachten, wie die Altweibersommersonne jetzt schon hinterm Hügel verschwindet, statt wie im Sommer wesentlich weiter nördlich, hör hinter mir in den Sträuchern die Unzahl von schnatternden, zwitschernden, mit den Schnäbeln klappernden Vögeln (ich meine, es wären Stare), schau zu, wie Petersilie und Unkraut wächst, kann noch eigenständig essen (nicht nur im Garten) und schmecke noch, was ich esse und, was fast noch das Wichtigste ist, ich kann alleine auf‘s Klo und wieder runter. What a wonderful world...

Daran ändert auch nichts, wenn das Taxi eine Stunde später kommt. Vergessen? Angeblich hatte mein Fahrer einen Unfall. (Ich vermute eher einen Logistik-Unfall. Zwischen zwei- und achzigmal lügt jeder Mensch am Tag. Und es war erst kurz vor acht...) Interessant war dann, dass meine Taxifahrerin auch noch beinahe einen Unfall hatte. Nichtbeachtung der Vorfahrt beim Einfahren in den Kreisverkehr. Der Nachfolgende hat zum Glück, wie ich auch, für mehrere gedacht und ist in die Eisen gestiegen. Sein Hupkonzert danach hat auch nichts mehr ausgerichtet. Ich bin heil hier angekommen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Heute, genau um 09:40 Uhr, ist Herbstbeginn. Da steht die Sonne exakt über dem Äquator. Vielleicht muss da anschließend jemand hin und nachschauen, ob der Äquator nicht etwa beschädigt ist oder neu lackiert werden muss...

Heute noch voll den Durchblick, obwohl ich schon seit über 10 Jahren die Welt und alles, was in und auf ihr ist, mit völlig anderen Augen sehe. Zwei Katarakt-OP‘s bescherten mir ja zwei neue Linsen, durch die ich seitdem in die Welt schaue. Doch haben sich die Linsenkapseln eingetrübt und die Sehfähigkeit eingeschränkt. Mittwoch werde ich berichten - hoffe ich zumindest - wie der Laserkanonenbeschuss ausgegangen ist. Wer die Nerven hat, sich sowas anzuschauen, hier ein Video davon: https://youtu.be/BV-5fQFvXWY

Und ich wollte noch berichten, wie ich am Freitag die 1000+-500 weggesteckt habe. Erstaunlich gut. Keine Probleme mit Krämpfen oder Jucken oder Schwindel. Aber der Blutdruck pegelt sich wieder auf meine bisherigen üblichen Werte ein. Ein Indiz für die Ärzte, dass ich mit zu viel Wasser rumgelaufen bin. Erstaunlich, wie sich so viel Wasser ansammeln kann...

Und falls ich am Mittwoch nicht mehr fähig bin, Tagebuch zu schreiben, hier noch schnell ein Foto von mir:

Sicher bei Daisy

 

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